Schulraum-Planung: Wann wird mit der Umsetzung begonnen?
Zeitungen vermelden immer wieder neue Schulraum-Provisorien statt nachhaltiger Lösungen: Kirchenzentrum Sentimatt, Industriestrasse, Meiersmatt – und bald Mietkosten von gegen einer Million Franken pro Jahr. Das ist der Stand der Schulraumplanung in Kriens.

Warum entstehen immer wieder kurzfristige Lösungen, obwohl Kriens mit unzähligen Wohnungen und Hochhäuser seit Jahren wächst? So sind seit 2020 über 1000 neue Wohnungen entstanden, in Zeiten der Wohnungsnot preislich attraktiv auch für Familien. Fehlender Schulraum in Roggern und Kuonimatt überrascht daher niemanden. Und auch hier ein Widerspruch: Fürs Schulhaus Kuonimatt liegt ein baureifes Projekt vor, gleichzeitig soll an der Industriestrasse zusätzlicher Schulraum gemietet werden. Statt zu bauen, wird ausgelagert.
Liegt es an den Stadtfinanzen? NEIN! Die Stadt Kriens hat dank hoher Gewinne ein gewaltiges Eigenkapital. Investitionen in eigenen Schulraum wären möglich. Stattdessen fliesst Geld in Übergangslösungen, während über 200 Millionen Franken in der Stadtkasse liegen. Jetzt braucht es einen Kurswechsel: Weg von Mieten, hin zu Investitionen in eigene Schulhäuser.
