Leserbrief zu NLZ-Artikel „Ein Horrorszenario in Uri“

Antwort zum Artikel „Ein Horrorszenario in Uri“ der Neuen Luzerner Zeitung vom 5.2.2016

Bei allem Respekt vor Franz Steinegger: Würde das Tessin bei einer Verladelösung statt einer 2. Gotthardautobahnröhre wirklich von der Schweiz abgehängt, hätte doch wohl das Wallis gar nie dazugehört… Mit der Behauptung, dass eine kurze rollende Landstrasse die Transportkapazität der NEAT mindere, verkennt er die Tatsache, dass ja gerade für den Güterverlad diese Kapazitäten geschaffen wurden. Sollte es wirklich mal eng werden, was vorderhand nicht zu erwarten ist, könnte man immer noch leichtere Güterzüge, die gibt es nämlich auch, einspännig wie bisher über die Bergstrecke schicken. Von untauglichen Konzepten und Chaos zu sprechen, zeugt von Voreingenommenheit und der Hoffnung, die 2. Röhre über die Hintertüre einzuführen.

Thomas Fischer

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