Die Linke Stimme in Kriens


  • Interview mit Raphael Spörri, Parteivorstand SP über sein einjähriges Mandat als Einwohnerratspräsident 

    SP Kriens: Bis Ende September 2017 bist Du noch Präsident des Einwohnerrats in Kriens. Was hast du in dieser Zeit erlebt?

    Raphael Spörri: Es war eine intensive aber lehrreiche Zeit. Intensiv vom zeitlichen Rahmen da ich viele repräsentative Aufgaben und Einladungen war nahm. Als Präsident gilt es vor allem die ER-Sitzungen vorzubereiten. Dazu kamen diverse Einladungen von Vereinen. Gerade die Einladungen dieser waren sehr interessant. Dabei lernte ich das vielseitige Vereinsleben von Kriens kennen und die Menschen die dahinter stehen. Das Annehmen der Einladungen wurde sehr geschätzt, ebenso die Zeit die ich mir nahm und die dankenden Worte an die Versammelten. Sich kennen lernen, die Bedürfnisse ernst nehmen und den Mitgliedern für Ihre Arbeit und Ihr Engagement zu danken und dabei im engen Kontakt mit den Kriensern zu treten waren die Highlights.

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  • Die Einwohnerratsdebatte vom 18. Mai 2017 aus Sicht der SP

    An der Maisitzung des Einwohnerrates wurde zum zweiten Mal über den Gründungsvertrag Auslagerung Heime Kriens beraten. Dabei ging es um Anpassungen und Präzisierungen, im Rahmen der geplanten Überführung der Heime in eine gemeinnützige AG. Die SP Kriens nutzte diese Chance, einen Gesamtarbeitsvertrag für das Personal zu fordern. Nach einer Übergangsfrist von vier Jahren sollte dieser eingeführt werden. Die SP kämpfte mit allen Mitteln, um die Ratsmitglieder aller Fraktionen zu überzeugen. Trotz einer geheimen Abstimmung gelang es der SP nicht, ihren Antrag durchzubringen. Die SP konnte sich rühmen, alles für die Rechte der Arbeitnehmenden unternommen zu haben, unter unsicheren Zukunftsaussichten besonders wichtig.

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  • Kurzer Rückblick vom 9. Juni-Stamm

    Am letzten Stamm besuchte uns als Gast Altnationarat und Philosoph Hans Widmer. Es war ein wunderbar interessantes Stelldichein. Hans zeigte uns auf, dass die Menschen jeher das Gefühlt hatten, keine Zeit zu haben. Selbst die Gründe haben sich nur minimal geändert. Was können wir daran ändern? Wie wäre es die Detailverbissenheit gegen Bauchgefühl und gesunden Menschenverstand einzutauschen? Nicht immer dem Mainstream hinterher zu jagen? Etwas Musse zu haben und auch mal Langeweile auszuhalten oder sogar zu geniessen? Interessante Inputs. Wir mussten aber auch erfahren, dass die grossen Fragen nicht einfach geklärt werden können, wie zum Beispiel das Erhalten von Arbeitsstellen für Bewerber mit tieferer Schulbildung aber viel Know How. Oder der Generationenkonflikt im Handyzeitalter wo WhatsApp, Google, Facebook und Twitter zur täglichen Zerreisprobe werden. Vielleicht können wir aber gerade zum letzten Thema im nächsten Stamm interessante Meinungen hören, wenn es heisst: «Es twittert von  Nord- bis Südpol».

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