Blockaden durch neue Denkweisen lösen

Neulich fand ich in einer Zeitschrift folgendes, wunderbare Zitat: «Probleme können wir niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» Was um 1900 für Albert Einstein als einem der führenden Denker in den Naturwissenschaften galt, ist heute aktueller denn je. Neben globalen Krisen ausgelöst durch Corona oder Klimawandel, stecken auch wir mitten in Kriens lokal in der Krise. 

«Sobald eine Stadt aufgrund reger Bautätigkeit wächst, werden sich auch die Steuereinnahmen erhöhen. Das war in den letzten dreissig Jahren immer so … und falls das mal schief geht, so müssen wir halt sparen!» So wurde in den letzten Jahren abgewartet und gehofft, dass die Steuereinnahmen steigen. Gleichzeitig wurde vorsorglich, die Stadtverwaltung auf Effizienz und Sparsamkeit getrimmt. Und trotzdem macht die Stadt Kriens ein Defizit von über 5 Millionen Franken. Was lief da schief?

Unsere Finanzstrategie setzte in den letzten Jahren sehr einseitig vor allem auf Bautätigkeit. Warum nicht darauf verzichten und stattdessen unsere Denkweise mit der Frage «Wie gesund und zufrieden sind unsere Krienser*innen?» neu ausrichten? Oder wie viele Kinder in Kriens sind arm? Wie helfen wir einander in Krisenzeiten? Wie gehen wir mit dem Klimawandel um? Und wie viel sind wir bereit dafür zu bezahlen, dass die Stadt Kriens für uns alle lebendig und lebenswert bleibt?

Wir bleiben dran, Eure SP Kriens!

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