Stellungnahme zur Ablehnung der Wohninitiative

Die SP-Kriens nimmt mit Bedauern zur Kenntnis, dass eine Mehrheit der abstimmenden Krienser Bevölkerung die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum nicht unterstützen will.
Wohnen ist ein Grundrecht. Und mit dem Ruf, der Staat solle sich nicht in den Wohnungsmarkt einmischen, schützen marktliberale Kräfte all jene, die aus diesem Grundbedürfnis Kapital schlagen. Auch das Argument, dass die Initiative Kriens viel Geld kosten wird, scheint verfangen zu haben, obwohl dies in keiner Art und Weise zutrifft. Der Stadtrat ist nun gefordert möglichst schnell die versprochene Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen und die massgeblichen Kräfte einzubinden. Ob mit diesem Umweg und dem dadurch ausgelösten Mehraufwand wirklich ein besseres Resultat erzielt wird, wird sich zeigen.
Die SP Kriens ist jedenfalls bereit sich konstruktiv einzubringen und wird die Bemühungen des Stadtrates mit Argus-Augen verfolgen, um für Kriens auch in Zukunft bezahlbaren Wohnraum sicher zu stellen. Die SP wird sich auch weiterhin für all jene einsetzen, die es schwierig haben eine bezahlbare Wohnung zu finden.


Raphael Spörri, Präsident SP Kriens

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